Unseren ersten gemeinsamen Tag bei Tchibo erlebten wir im AC. Bereits dort spürten wir die freundliche Atmosphäre im Unternehmen und schafften es, uns trotz anfänglicher Nervosität, für die Traineestellen zu empfehlen.
Ich hatte bereits eine sehr interessante Zeit als Praktikant in der Unternehmensentwicklung erlebt und freute mich daher auf meine Rückkehr zu Tchibo.

Auch ich sollte einen ungewöhnlichen Einstieg erleben. Im Gegensatz zu Felix kannte ich Tchibo vorher noch nicht und freute mich, die Zentrale in Hamburg kennen zu lernen. Meine ersten 3 Monate verbrachte ich allerdings in Bremen. Als Trainee im Supply Chain Management konnte ich dort die Logistik hautnah vor Ort erleben und eines der größten Hochregallager Europas bestaunen.
Als wir nach 3 Monaten in die Hamburger Zentrale wechselten, wurden wir hier durch die wöchentlichen Mittagessen und abendlichen Treffen schnell in die Gruppe der Trainees aufgenommen.
Meine zweite Station war im Bereich US Coffee (Kaffeecontrolling). Dort habe ich die ganze Zahlenwelt rund um das beliebteste Getränk der Deutschen kennengelernt. Dabei wurde ich von Anfang auch in anspruchsvolle Aufgaben einbezogen. Direkt im Anschluss konnte ich auch das Non Food Controlling kennenlernen. Gerade wegen der starken Unterschiede beider Sparten eine spannende Erfahrung.
In Hamburg angekommen, durfte ich als erstes den logistischen (Zentral-)Einkauf kennen lernen. Hier erfuhr ich, wie viele Prozesse neben dem eigentlichen Hauptgeschäft ablaufen und konnte selbstständig erste Projekte bearbeiten.

Im Mai stand das Traineesegeln in der dänischen Südsee an.
Die Zusammenarbeit an Deck und die gemeinsamen Abende führten dazu, dass wir uns richtig kennen lernten und nach einer viel zu kurzen Woche als echtes Team nach Hamburg zurückkehrten
Nachdem ich meinen ersten Urlaub im August richtig genossen hatte, ging es gut erholt und voller Vorfreude in den Bereich Unternehmenssteuerung - Planung. Auch hier wurde ich wieder äußerst freundlich empfangen. Wegen der übergreifenden Sichtweise konnte ich viel auf meine bisherigen Erfahrungen und Kontakte zurückgreifen. Dies erlebt man im Laufe des Traineeprogrammes immer wieder.
Nachdem ich mich bei Tchibo gut eingelebt hatte und die Unternehmensstrukturen und –Zuständigkeiten besser kannte, entschied ich mich, zunächst im Bereich Business Intelligence zu arbeiten. Diese Abteilung ist eine Art Steuerzentrum der Logistik – hier wird festgelegt wann und wo welche Warenmengen vorhanden sein sollen.
Auch unter den Trainees gibt es immer wieder viele gemeinsame Kontakte. Seien es die gemeinsamen Fortbildungen, Traineeprojekte oder der Betriebssport. So spielen wir z.B. regelmäßig gemeinsam mit anderen Tchibo Kollegen Fußball.
Inzwischen weiß ich bereits, dass ich in kürze im Bereich Unternehmenssteuerung - Controlling als Controller Coffee anfangen werde. Dennoch wollte ich noch eine Traineestation im Vertriebscontrolling machen. Bei Unternehmenssteuerung Filiale kümmere ich mich derzeit um das Franchisecontrolling. Dies ist eine sehr reizvolle Aufgabe, weil man einen Vertriebsbereich umfassend betreut.
Als Trainee hat man die Freiheit und große Chance, auch mal ungewöhnliche Bereiche kennen zu lernen, die einen besonders interessieren. So konnte ich z.B. die logistische Abteilung in unserer polnischen Landesgesellschaft in Warschau besuchen. Dort arbeitete ich mit den polnischen Kollegen über 2 Monate an gemeinsamen Problemstellungen und konnte nebenbei auch das Leben in der Hauptstadt kennen lernen.

Auch wenn sich unsere Traineezeit dem Ende zuneigt, haben wir gemeinsam mit allen Trainees eine tolle Zeit erlebt. Wir werden mit Sicherheit auch weiterhin nicht nur beruflich, sondern auch privat in Kontakt bleiben. Ein regelmäßiger Termin für eine gemeinsame Mittagspause ist schon fest gebucht.