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maxingvest Konzern setzt erfolgreichen Kurs fort
Der maxingvest Konzern, Hamburg, erzielte im vergangenen Jahr einen Umsatz von 9.066 Mio. € (Vorjahr: 9.038 Mio. €); davon entfielen 54 % auf den internationalen Bereich, der mit 6,6 % besonders stark zulegte. Das EBIT‑ Ergebnis stieg ohne Sondereffekte um 2 % auf 755 Mio. € (Vorjahr: 738 Mio. €). Das Eigenkapital stieg um 11 % auf 6.553 Mio. € (Vorjahr: 5.896 Mio. €). Damit lag die Eigenkapitalquote mit 59 % deutlich über dem Vorjahr (54 %). Insgesamt sind in den Unternehmen des Konzerns im Jahresdurchschnitt 30.683 Mitarbeiter (Vorjahr: 29.975) beschäftigt. Davon arbeiten 16.204 im Ausland (Vorjahr: 15.234) und 14.479 (Vorjahr: 14.741) im Inland. Die Investitionen stiegen auf 493 Mio. € gegenüber 207 Mio. € im Vorjahr. Diese Steigerung ist vor allem auf den Erwerb der chinesischen C‑BONS Hair Care Gruppe durch Beiersdorf zurückzuführen.
Die erfolgreiche Entwicklung bestätigt die Strategie des maxingvest Konzerns, auf wenige, dafür aber starke Marken zu setzen. So ist NIVEA die größte Körperpflegemarke der Welt, die Markengruppe um Hansaplast teilt sich bei Pflastern die "Pole Position" mit einem US-Konkurrenten. tesa ist zweitgrößter Anbieter von Klebebändern und Tchibo ist der viertgrößte Kaffeeproduzent der Welt sowie Marktführer im Röstkaffeemarkt in Deutschland und mehreren osteuropäischen Ländern.
Beiersdorf mit Rekordzahlen
Im Teilkonzern Beiersdorf erreichte der Unternehmensbereich Consumer im Berichtsjahr wieder neue Höchstmarken. So stieg der Umsatz um 8 % auf nunmehr 4.661 Mio. € (Vorjahr: 4.327 Mio. €), das EBIT‑ Ergebnis ohne Sondereffekte stieg auf 596 Mio. € (Vorjahr: 524 Mio. €), die entsprechende EBIT-Rendite liegt jetzt bei 12,8 % (Vorjahr: 12,1 %). Expansionsschwerpunkte waren die so genannten BRIC Länder – Brasilien, Russland, Indien und China – in denen hohe zweistellige Zuwachsraten erzielt wurden. Aber auch auf dem schwierigen US-Markt konnten mit einer neuen Strategie erstmals zufrieden stellende Wachstumsraten und Ergebnisse erzielt werden.
Die Kennziffern von tesa, dem zweiten Unternehmensbereich von Beiersdorf, zeigen ebenfalls das beste Ergebnis ihrer Geschichte. Hier stieg der Umsatz um 7 % auf 846 Mio. € (Vorjahr: 793 Mio. €); das EBIT erhöhte sich auf 88 Mio. € (Vorjahr: 73 Mio. €); das entsprach einer EBIT- Rendite von 10,4 % (Vorjahr: 9,2 %).
Insgesamt hat sich das Engagement des maxingvest Konzerns bei der Beiersdorf AG nicht nur für das Unternehmen selbst und seine Mitarbeiter gelohnt, sondern auch für die maxingvest ag: Der Aktienkurs der Beiersdorf AG ist seit dem Zukauf der 2003 erworbenen Anteile bis Ende 2007 um fast 40 % gestiegen.
Tchibo erzielt Rendite von über 3 %
Der Teilkonzern Tchibo erreichte 2007 eine EBIT-Rendite von 3,1 % auf vergleichbarer Basis (Vorjahr: 4,5 %). Für das Jahr 2010 wird wieder eine Marge von über 5 % angestrebt. Tchibo befindet sich – wie schon mehrfach berichtet – in einer Umstrukturierungsphase, in deren Rahmen stärkende Maßnahmen umgesetzt werden: Die Verschlankung der Führungsebenen, die Neuausrichtung des Filialnetzes, die Höherqualifizierung der Sortimente und die deutliche Erhöhung der Marketingbudgets sind Grundlagen für die Revitalisierung des Geschäftsmodells. „Die Prinzipien, die für unsere Konzernunternehmen gelten, nämlich die Orientierung an Wert und Beständigkeit, liegen auch diesen Maßnahmen zugrunde“, so Dr. Arno Mahlert, Vorstandsvorsitzender der maxingvest ag. Neben der momentan schwierigen Marktphase haben auch die im Jahr 2007 eingeleiteten umfangreichen Initiativen und Investitionen das Ergebnis des Teilkonzerns Tchibo beeinflusst. Die Umsatzerlöse erreichten 3.559 Mio. € (Vorjahr: 3.912 Mio. €). Ohne Berücksichtigung der HMO-Gruppe, Frankreich, sank der Umsatz um 7 %. Das EBIT-Ergebnis ohne Sondereffekte betrug 110 Mio. € (Vorjahr: 177 Mio. €).
Ausblick - Investitionen in die Zukunft
Das Investitionsvolumen (ohne Akquisitionen) wird 2008 gegenüber Vorjahr steigen, insbesondere durch zusätzliche Investitionen bei Tchibo: Hier wird im laufenden Geschäftsjahr über 70 % mehr investiert als im Vorjahr.
Tchibo wird bei reduzierter Verkaufsfläche – sowohl Filiale und Depot – in Deutschland einen leichten Umsatzrückgang haben.
„Wir werden mit diesen Maßnahmen eine bessere Umsatzqualität erreichen“, kommentiert Mahlert diese Zielsetzung. Innerhalb eines 5‑Jahres‑Zeitraumes will Tchibo in Osteuropa mehr als 400 neue Filialen eröffnen; gegenüber dem bestehenden Ladennetz – deren gegenwärtiger Schwerpunkt mehr in den deutschsprachigen Ländern liegt – bedeutet dies eine Ausweitung um über ein Drittel.
Beiersdorf strebt für den Consumer Bereich eine organische Wachstumsrate von über 8 % an; für 2010 ist ein Weltmarktanteil von 5,5 % eingeplant. Der Bereich tesa soll schneller als der Markt wachsen und die EBIT-Rendite weiter steigern.
Weitere Informationen für Journalisten:
Anne Lehmbrock, Tchibo GmbH, Corporate Communications
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E-Mail: anne.lehmbrock@tchibo.de
Über Tchibo:
Die Tchibo GmbH mit Sitz in Hamburg ist eines der größten deutschen, international tätigen Konsumgüter- und Einzelhandelsunternehmen. Das Unternehmen erzielte 2007 mit seinen weltweit über 12.000 Mitarbeitern einen Umsatz von 3,6 Milliarden Euro. Die Kombination aus höchster Röstkaffeekompetenz, Kaffeegenuss in den eigenen Coffee Bars und die innovative, wöchentlich wechselnde Gebrauchsartikel-Vielfalt machen das Geschäftsmodell von Tchibo einzigartig. Das Unternehmen verfügt über ein Multichannel Vertriebssystem mit eigenen Filialen, flächendeckender Präsenz im Handel und starkem Internet- und Versandhandel. Tchibo ist weltweit der viertgrößte Kaffeeproduzent, Röstkaffee-Marktführer in fünf europäischen Ländern und führend im europäischen Außer-Haus-Markt für Kaffee.
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