
Je höher, umso besser – der edle Geschmack der Arabica Bohnen
Während Robusta Bohnen deutlich widerstandsfähiger gegenüber Kälte und Luftfeuchtigkeit sind, stellt die Arabica Kaffeepflanze hohe Anforderungen an Klima, Boden und Pflege. Die hochwertige Arabica Bohne gedeiht fast ausschließlich in hochgelegenen Anbaugebieten zwischen 900 und 1.800 Metern über dem Meeresspiegel. Ein Arabica, der in Höhen von 1.300 bis 1.800 Metern reift, wird auch Hochland-Kaffee genannt.
Der Geschmack eines Kaffees wird nicht nur durch das Anbaugebiet bestimmt, sondern auch durch die klimatischen Verhältnisse sowie die anschließende Be- und Verarbeitung der Bohnen. Für Arabica Bohnen sollte die Jahresniederschlagsmenge zwischen 1500 und 2000 mm liegen und die Temperaturen einen optimalen Wert zwischen 17 und 22 Grad Celsius haben. Die hohe Lage des Anbaugebietes lässt den Reifungsprozess 8 bis 10 Monate dauern.
Diese langsame Reifezeit verleiht den Bohnen einen exzellenten Geschmack. Typisch für den Arabica Kaffee ist die nasse Aufbereitung der Bohnen nach der Ernte wodurch das edle Aroma, das sich durch eine feine Säure sowie den unvergleichlich eleganten Geschmack auszeichnet, ermöglicht wird.