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Conrans Küche: Designac­ces­soires bei Tchibo

„Ich bin ganz einfach überzeugt: Wenn man ein profes­sionell gemachtes Produkt mit anspre­chendem Design und ausge­suchter Qualität zu einem angemes­senen, bezahl­baren Preis anbietet, werden sich vernünftige, intel­li­gente Menschen dafür begeistern – und es kaufen. Das ist das Prinzip, an dem ich festhalte, ….“

(Sir Terence Conran)

 

 

Design für alle: Tchibo geht langfristige Partner­schaft mit Conran ein

 

Design spielt bei Tchibo eine zunehmend wichtige Rolle. Nach dem Launch des Modelabels Mitch & Co. wurde gerade eine neue Koope­ration einge­gangen: Sir Terence Conran und dessen Sohn Sebastian entwerfen exklusiv für Tchibo eine Küchen­kol­lektion, die ab dem 13. Februar 2008 in die Filialen kommt.

 

Koope­ration

Ende 2006 machten sich Dr. Thomas Vollmo­eller, Miguel Helfrich und Ado Nolte auf die Reise nach London. Ihre Gastgeber waren keine Gerin­geren als die briti­schen Starde­signer Sir Terence Conran und dessen Sohn Sebastian. Der Grund des Treffens: Man wollte bei einem ersten Gespräch ausloten, ob die „Chemie“ stimmt, ob man gemeinsame Projekte würde reali­sieren können. Tchibo war zu diesem Zeitpunkt auf der Suche nach einem Produkt-Designer mit inter­na­tio­nalem Renommé. Da ist Sir Terence Conran die natür­liche Wahl: Der weltbe­kannte Brite gilt als die Insti­tution, wenn es um Design geht. Der „Spiegel“ schrieb über das Vater-Sohn-Gespann, dass es kaum eine Wohnzeit­schrift gäbe, die ein Heft lang ohne die briti­schen Stars auskäme. Conran glaubt an demokra­ti­sches Design; Wohndesign, das im besten Sinn dem Massen­ge­schmack entspricht, dabei aber nicht gewöhnlich ist und trotz guter Qualität bezahlbar bleibt. Public Design statt Eliten-Ästhetik. Eine Leistung, die von der Queen mit der Adelung im Jahre 1983 gewürdigt wurde. In anderen Worten: Das passt zu Tchibo. Eine Einschätzung, die Sir Terence teilt. Noch bevor Tchibo an ihn herantrat, hatte er schon an eine Koope­ration mit unserem Unter­nehmen gedacht.

 

Ein Dialog mit Gleich­ge­sinnten

Tchibos Ziel ist eine langfristig angelegte Partner­schaft, um auch den Bereich Living durch den Faktor Design aufzu­werten. „Durch die gezielte Platzierung von Design in Schlüs­sel­be­reichen wollen wir uns noch deutlicher als bisher von der Konkurrenz unter­scheiden und neue Käufer­schichten gewinnen“, erklärt Non Food Vorstand Dr. Thomas Vollmo­eller. Und wo liegt das Interesse der Conran Group an einer Zusam­men­arbeit? Um das zu verstehen, muss man ein bisschen weiter ausholen - auch zeitlich: Sir Terence Conran mischte Anfang der 60er Jahre das damals mürrische Nachkriegs London mit frischen Wohnideen auf. Weg mit dem Muff der vikto­ria­ni­schen Wohnzimmer und her mit modernem Design, inspi­riert von Eames,  dem Bauhaus-Stil und skandi­na­vi­schem Purismus. 1964 eröffnete Sir Terence das erste „habitat“ an der Fulham Road und verkaufte mehr als schöne Möbel und Wohnac­ces­soires. In dem Laden fanden die Trend­setter des Swinging London ganze Wohnwelten, von der Kaffee­tasse bis zum Bett. Das war ein bahnbre­chendes neues Konzept. Dies Erbe existiert bis heute, obwohl Sir Terence nicht mehr länger in Habitat invol­viert ist und heute als Vorsit­zender der Conran Gruppe agiert, in der sein Sohn Sebastian der Kreativ­di­rektor des Produkt- und Graphik­design-Studios ist.

Genau hier liegt der Reiz einer Zusam­men­arbeit für den vielfach ausge­zeich­neten Designer. Auch Tchibo bietet Wohnwelten an und verfügt über eine jahrelang gewachsene Expertise in den verschie­densten Wohn-Bereichen und -Stilen. Eine Zusam­men­arbeit mit Tchibo bietet Conran die Möglichkeit zu einem Dialog mit Gleich­ge­sinnten, einem regel­rechten Erfah­rungs­aus­tausch. Natürlich reizt auch die Möglichkeit, mit einem starken Partner wie Tchibo, der über sein Vertriebsnetz hohe Stück­zahlen eines Produktes absetzen kann, viele deutsche Haushalte zu erreichen.

 

Qualität spricht für sich

Hochglän­zendes Edelstahl, schwarz­braun satinierte Griffe und Textilien in Orange und Dunkelblau bestimmen das Bild der Designküche, die es bei Tchibo geben wird. Die 35 Produkte tragen deutlich Conrans Handschrift. Auf das Wesent­liche reduzierte Formen; die Funktion bestimmt den Entwurf. Dabei überzeugen die Produkte aus den Bereichen Elektro, Kochen, Tisch, Deko und Wohnen durch hohe Qualität und einen günstigen Preis.

 

Gerade weil Qualität für sich spricht, wird die hochwertige Designküche durch einen passge­nauen Marke­tingmix unter­stützt. Der TV-Spot zu der Wochenwelt „Conrans Küche“ wurde in England gedreht. Die Protago­nisten sind Sir Terence und Sebastian Conran, die sich im Spot gegen­über­sitzen und mitein­ander disku­tieren. Natürlich über Design. „Gutes Design muss vor allem eines sein: einfach.“ So lautet die Kernaussage. Visuell wird das durch die Tchibo Produkte verdeut­licht. Zudem wird es einen hochwer­tigen PoS-Auftritt geben und eine spezielle Präsen­tation der Wochenwelt mit Hinter­grund­in­for­ma­tionen zu den Produkten und den Machern auf tchibo.de. Auch für die Packungen wurde ein neues Facing und ein neuer Fond entwi­ckelt. Durch ihre Fotos und Unter­schriften bürgen die Designer auf der Verpa­ckung für die gute Qualität der Produkte.

 

Ergänzt werden all diese Marke­ting­maß­nahmen durch eine speziell auf dieses Projekt zugeschnittene PR-Strategie. Nach dem Motto „vom Opinion-Leader zum Massen­markt“ werden zunächst ganz gezielt Designmedien und Meinungs­bildner angesprochen. Je näher der Verkaufs­start rückt, desto breiter wird die Kommu­ni­kation. So dass im Februar dann auch die Publi­kums­zeit­schriften über das neue Design bei Tchibo berichten. Das zentrale Tool der PR-Kampagne ist eine Trend­studie zum Thema „Werte­wandel im Design“. Mit der Studie demons­triert Tchibo Design-Kompetenz und sorgt nachhaltig für eine entspre­chende Wahrnehmung des Unter­nehmens. Außerdem soll durch die Studie das Interesse der „spitzen“ Design-Titel an den Produkten geschürt werden. Erste Studiener­geb­nisse wurden am 21. November im Rahmen einer Presse­kon­ferenz präsen­tiert.

Als nächstes werden sich Sir Terence und Sebastian Conran das Badezimmer vornehmen. Lange wurde dieser Raum sträflich vernach­lässigt. Mittler­weile avancierte die Nasszelle zum Wellnes­stempel - zumindest bei denen, die es sich leisten können. Wir dürfen gespannt sein, was den Tchibo Kunden ab dem 11. Juni 2008 erwartet.