Hamburg, 06.01.2016 Keine Gratis-Einwegtragetaschen mehr: Ab sofort wird der Umweltschutz in deutschen Tchibo Filialen verstärkt. Als einer der führenden Einzelhändler in Deutschland unterstützt Tchibo mit dieser Maßnahme die Pläne der EU-Kommission, den Plastiktütenverbrauch pro Kopf zu senken. Für Tchibo ist die Abschaffung der kostenlosen Einwegtüte – zusammen mit dem Angebot von kostengünstigen Mehrwegtaschen - ein weiterer Schritt zum Ressourcenschutz und damit zu 100% Nachhaltigkeit. Erste Erfahrungen mit diesem Konzept in österreichischen Tchibo Filialen zeigen bereits, wie effektiv diese Maßnahme ist. Zusätzlich unterstützt Tchibo deutschlandweit das Kita-Bildungsprojekt „Die Mülldetektive – Kinder werden aktiv“ der Save our Future - Umweltstiftung.

Zum Hintergrund: Die EU-Kommission schätzt den jährlichen Verbrauch von Plastiktüten in der Europäischen Union auf einhundert Milliarden Stück, damit sind Einwegtragetaschen ein Symbol für unnötigen Ressourcenverbrauch. Bis 2025 soll daher der Pro-Kopf-Verbrauch innerhalb der EU von derzeit 198 auf 40 Tüten sinken. Für Deutschland bedeutet das: Der Tütenkonsum muss sich fast halbieren, denn momentan verbraucht jeder Deutsche 71 Plastiktüten pro Jahr.

Gute Erfahrungen in österreichischen Tchibo Filialen

Erste positive Erfahrungen mit der Bezahlpflicht von Einwegtüten hat Tchibo bereits in Österreich gesammelt. Dort gibt es seit dem 1. Juli 2015 keine kostenlosen Plastiktüten mehr. Seitdem werden in den dortigen Filialen von Wien über Graz bis Salzburg etwa 75 Prozent weniger Einwegtüten ausgegeben. Im Gegenzug bieten die Filialmitarbeiter Mehrwegtaschen an. Diese Maßnahmen werden seit dem 04. Januar 2016 nun auch in Deutschland umgesetzt. „Im Frühjahr 2016 führen wir zusätzlich eine faltbare Mehrwegtragetasche ein, die auch bei Gelegenheitskäufen praktisch mitgenommen werden kann“ erklärt Stefan Dierks, Leiter Produkte & Strategien im Bereich Unternehmensverantwortung.

Zusätzliche Unterstützung von Umweltprojekten

Um das gesellschaftliche Bewusstsein für Ressourcenschutz zu schärfen, fördert Tchibo zusätzlich entsprechende Umweltprojekte. In Deutschland unterstützt Tchibo dazu - wie bereits im Rahmen des gemeinsamen und vielfach ausgezeichneten Projekts „Kindergiewende“ – die Save our Future – Umweltstiftung. In diesem Jahr startet die Stiftung das Bildungsprojekt „Die Mülldetektive – Kinder werden aktiv“: Bis zu 650 Kindertagesstätten und 13.000 Kinder bundesweit erhalten eine Förderung in Form eines von der Stiftung erstellten Sets mit Bildungsmaterial zum Thema Ressourcenschutz und Abfallvermeidung. Im Rahmen des Projekts ruft die S.O.F. Kitas in ganz Deutschland unter anderem dazu auf, sich an einem Aktionstag zum Thema Abfallvermeidung zu beteiligen. Die Kitas können sich mit ihrer Bildungsarbeit aber auch an dem Mülldetektive-Wettbewerb beteiligen und attraktive Preise gewinnen.

Weitere Informationen für Journalisten:

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Über Tchibo:

Tchibo steht für ein einzigartiges Geschäftsmodell. In acht Ländern betreibt Tchibo mehr als 1.000 Filialen, rund 26.000 Depots im Einzelhandel sowie nationale Online-Shops. Über dieses Multichannel-Vertriebssystem bietet das Unternehmen neben Kaffee und dem Einzelportionssystem Cafissimo die wöchentlich wechselnden Non Food Sortimente und Dienstleistungen wie Reisen oder Mobilfunk an. Tchibo erzielte 2014mit international rund 12.500 Mitarbeitern 3,4 Milliarden Euro Umsatz. Tchibo ist Röstkaffee-Marktführer in Deutschland, Österreich, Polen und Tschechien und gehört zu den führenden E-Commerce Firmen in Europa. Für seine nachhaltige Geschäftspolitik wurde das 1949 in Hamburg gegründete Familienunternehmen mehrfach ausgezeichnet: 2012 mit dem Preis für Unternehmensethik und dem Umweltpreis Logistik sowie 2013 mit den CSR-Preisen der Bundesregierung und der EU.