Zusammen mit der Österreichischen Post, der FH Oberösterreich und vier anderen Handelsunternehmen ist Tchibo Teil des Pilots ‚Grüne Verpackung‘. Ziel dieses Schulterschlusses ist, gemeinsam einen Beitrag zur Etablierung und Verbreitung von Mehrwegsystemen im Versandhandel zu leisten. Tchibo startet mit Testversand der Mehrwegtaschen.

 

„Unser Ziel bei Tchibo ist, 100% unserer Verpackungen bis 2025 umweltfreundlich zu gestalten. Bei Tragetaschen, für den Coffee to go und bei Transportverpackungen in der Filialbelieferung sowie in den Lebensmittelhandel setzen wir bereits auf Mehrweg. Auch im weiter zunehmenden Onlinehandel ist uns wichtig die Entwicklung in Richtung wiederverwendbare Verpackungen voranzutreiben. Das können wir als Partner des Pilots ‚Grüne Verpackung‘ und haben bereits erste Bestellungen in der Mehrwegtasche an unsere Kund*innen verschickt.“ sagt Erik Hofstädter, Geschäftsführer von Tchibo. Nach intensiver Vorbereitung startet damit der Test im Echtbetrieb.

 

Jetzt gilt es die Machbarkeit im operativen Geschäft zu prüfen. Ausgewählte Produkte werden in wiederverwendbaren Taschen mit der Post zugestellt. Die Kund*innen entnehmen die Produkte, falten die Mehrwegtasche auf Briefkuvert-Größe zusammen – Anleitungen sind beigelegt – und retournieren diese über die Tchibo Filialen, Briefkästen, Post-Geschäftsstellen oder SB-Zonen der Post. Kund*innen werden dazu eingeladen, ihre Meinung zur Mehrwegverpackung, Beweggründe für eine Rücksendung und Erfahrungen zur Handhabe mittels eines kurzen Online-Fragebogens mit dem Projektteam zu teilen. Der Link zur Umfrage liegt den Sendungen bei.

 

Mehrweg mit größtem Einsparungspotential

Die wissenschaftliche Begleitung des Projekts erfolgt durch die FH Oberösterreich. In einer Vorstudie wurden über 40 nachhaltige Verpackungslösungen analysiert - mit dem Ergebnis, dass der Aufbau eines Mehrwegzyklus die größten Emissionseinsparungen ermöglicht. Tchibo hat sich für Mehrwegtaschen der Firma Packoorang aus R-PET entschieden, die bis zu 100 Zyklen eingesetzt werden können. Durch den Einsatz bereits bestehender Ressourcen wird der ökologische Break-even-Point im Vergleich zu herkömmlichem Einwegkarton bereits nach wenigen Zyklen erreicht. Dies ist ein Teil der umfassenden ökologischen Bilanz, die die FH Oberösterreich für das gesamte Projekt erstellt. Die CO2-neutrale Zustellung der Post trägt zusätzlich zur Nachhaltigkeitsbilanz bei.

 

Der Pilot läuft bis September 2022. Projektpartner*innen sind die Österreichische Post, FH Oberösterreich, dm, INTERSPAR weinwelt, INTERSPORT und Thalia. Das generierte Wissen dient als Basis fach- und branchenpolitischer Handlungsempfehlungen, um interessierten Versandhändlern eine niedrigschwellige Umsetzung eines Mehrwegsystems mit den entsprechenden Anpassungen ihres Geschäftsmodells zu ermöglichen.

 

Sie wollen mehr über Tchibo und das Thema Nachhaltigkeit erfahren? www.tchibo.at/nachhaltigkeit



Über Tchibo:

Tchibo Österreich mit Sitz in Wien beschäftigt rund 1.000 Mitarbeitende, die das Unternehmen 2020 zum dritten Mal als „Great Place to work“ auszeichneten. Mit eigenen Filialen, starkem Internetvertrieb und flächendeckender Präsenz im Handel verfügt das Unternehmen über ein Cross Channel Vertriebssystem, das neben Kaffee der Marken Tchibo, Eduscho, Cafissimo und Qbo wechselnde Non Food Sortimente sowie Dienstleistungen wie Tchibo mobil und Tchibo Foto anbietet. Mit Tchibo und Eduscho ist das Unternehmen Marktführer am heimischen Röstkaffeemarkt. Seit 16 Jahren ist Nachhaltigkeit integrativer Teil der Geschäftstätigkeit, was das Unternehmen durch langfristige Partnerschaften mit Umweltinitiativen zu Klimaschutz und Kreislaufwirtschaft unterstreicht.


Weitere Informationen für Medienschaffende:

Mag. Manuela Schneider, Tchibo Österreich
Leitung Corporate Responsibility
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