Ein Tag im Außendienst bei Tchibo
Die Kaffeemaschine läuft. Das Licht geht an. Die Tür öffnet sich pünktlich um 9 Uhr.
Klingt selbstverständlich? Ist es nicht.
Hinter jedem perfekt gebrühten Kaffee, jeder hell erleuchteten Filiale und jedem reibungslosen Öffnungstag in unseren über 120 Tchibo Standorten in ganz Österreich steckt eine unsichtbare Kraft. Jemand, der dafür sorgt, dass alles selbstverständlich wirkt. Jemand wie Thomas. Ein Techniker im Außendienst. Problemlöser auf Rädern. Der Mann, der anrückt, bevor du überhaupt merkst, dass etwas schiefgelaufen ist.
Wir haben Thomas einen Tag lang begleitet, um zu verstehen, was es wirklich bedeutet, im Außendienst in unseren Filialen zu sein.
Wenn Routine ein Fremdwort ist
Was ist ein "typischer" Arbeitstag, wenn kein Tag dem anderen gleicht? Thomas lächelt: "Die einzige Routine ist, dass es keine Routine gibt!"
Seine einzige Konstante? Der Start von Filialbesuchen: "Ich komme in eine Filiale, grüße die Kolleg*innen und unterhalte mich kurz mit ihnen. Das ist extrem wichtig, weil du nur so einen tiefergehenden Einblick in den Arbeitsalltag in der Filiale bekommst und eventuelle ‚Pain Points‘ erkennst."
Doch abseits dieser wichtigen Interaktionen ist Thomas' Tag eine Mischung aus Planung und akuter Problemlösung. "Ich plane meine Routen so, dass die Fahrzeiten möglichst kurz sind. Es kann aber immer passieren, dass ich gerade in Mistelbach bin und ein Notruf aus Eisenstadt kommt, weil die Kaffeemaschine streikt. Dann heißt es: Plan über den Haufen werfen und los." Flexibilität und Organisationstalent sind in diesem Job das A und O.
Problemlöser aus Leidenschaft
Ein Techniker bei Tchibo ist eben mehr als nur ein Handwerker. Wenn Thomas mit einer unbekannten Herausforderung konfrontiert wird, hat er eine klare Devise: "Meine Einstellung ist: Probieren geht über Studieren! Ich sage niemals von vornherein: ‚Das kenne ich nicht, das mache ich nicht.‘"
Zuerst sucht er online nach Lösungen. Wenn das nicht hilft, greift er zum Telefon: "Wenn ich nicht fündig werde, habe ich meine Kollegen. Wir sind ständig im Austausch, telefonieren regelmäßig und unterstützen uns gegenseitig." Besonders hervorzuheben ist dabei Technikleiter Thomas, dessen Wissen "in solchen Situationen Gold wert" ist. Es geht nicht nur darum, Defekte zu beheben: "Am Ende des Tages sind wir Techniker, keine reinen Teile-Tauscher. Es geht darum, Dinge zu verstehen und nachhaltige Lösungen zu finden."
In vielen Außendienstjobs ist der Tag minutiös durchgeplant. Nicht so bei Tchibo. "Das war, um ehrlich zu sein, auch meine Erwartungshaltung," gesteht Thomas. "Die Realität ist zum Glück das genaue Gegenteil und das ist für mich der größte Vorteil an diesem Job."
Er schätzt die Autonomie, die er genießt: "Ich kann mir meine Zeit größtenteils selbst flexibel einteilen. Wenn ich meinen Kleinen in den Kindergarten bringen muss, fange ich eben später an." Diese Freiheit ist jedoch an eine klare Bedingung geknüpft: "Wichtig ist, dass am Ende des Tages die Arbeit erledigt ist und die Filialen laufen. Diese Flexibilität und dieses Vertrauen sind für mich entscheidend." Ohne dieses Vertrauen, so Thomas, "würde mir der Job keinen Spaß mehr machen."
Raum für Kreativität
Was macht einem Außendienst-Techniker am meisten Spaß? Die Antwort kommt prompt: "Ganz klar die Projekte, bei denen ich selbst etwas gestalten und bauen kann! ! Das ist eine Besonderheit meiner Stelle, die ich mir über die Jahre erarbeitet habe. Ich repariere nicht nur, sondern plane und begleite Filialumbauten, entwerfe Möbel oder optimiere Arbeitsbereiche."
Thomas ist nicht nur Reparateur, sondern auch Planer und Designer. Er begleitet Filialumbauten, entwirft Möbel und optimiert Arbeitsbereiche. Ein besonderes Highlight war der komplette Bau einer Filiale: "Da haben wir innerhalb von zwölf Tagen fast alles selbst gemacht – von der Elektrik über das Einziehen von Wänden bis zum Tresenbau." Es ist die Verbindung von Handwerk und Wirkung, die ihn begeistert: "Wenn du siehst, dass deine eigene Idee, wie zum Beispiel eine selbstgebaute Sitzecke, am Ende den Umsatz ankurbelt, ist das ein großartiges Gefühl. Ich liebe es, in der Werkstatt zu tüfteln, aus alten Materialien etwas Neues zu schaffen und zu sehen, dass meine Arbeit einen nachhaltigen Mehrwert hat."
Das Rezept für den Erfolg: Was man mitbringen sollte
Für alle, die sich für eine Karriere als Techniker*in bei Tchibo interessieren, hat Thomas klare Ratschläge: "Technische Grundlagen sind natürlich hilfreich, aber das Wichtigste ist die richtige Einstellung."
Es geht um mehr als nur Fachwissen: "Du musst Interesse haben, Neues zu lernen und bereit sein, die Dinge selbst in die Hand zu nehmen." Der Teamgeist ist dabei entscheidend: "Der Austausch mit den Kolleg*innen in den Filialen ist das A und O, man sollte also nicht kontaktscheu sein." Und ganz grundlegend: "Die wichtigsten persönlichen Eigenschaften, die man mitbringen sollte, sind Zuverlässigkeit und Pünktlichkeit." Der Rest, so versichert Thomas, kommt von allein: "denn du bekommst hier ein Team, das dich unterstützt, und einen Vorgesetzten, der wie ein Mentor ist und sein Wissen gerne teilt."
Ein Tag im Außendienst von Tchibo Österreich ist weit entfernt von eintöniger Routine. Es ist ein dynamischer Job voller Verantwortung, Kreativität und menschlicher Interaktion. Thomas und seine Kolleg*innen sind die stillen Helden, die jeden Tag dafür sorgen, dass der Kaffee fließt, die Lichter leuchten und unsere Türen sich öffnen können.
Bereit, Teil dieses dynamischen Teams zu werden und Tchibo Österreich am Laufen zu halten?
Entdecke unsere aktuellen Jobangebote und Karrierechancen auf unserem Tchibo Stellenmarkt. Auch Initiativbewerbungen sind herzlich willkommen!