Kaffee & Leidenschaft
Anzucht-Challenge

Let it come, let it go, let it grow…

Update vom 17. Dezember: Finale!

Maraike: Ä Tännschen please: Noch 7 Tage bis Heiligabend!

Vor vier Wochen starteten Karina und ich unsere kleine Anzucht-Challenge. Nun ziehen wir unser Fazit. Ich für meinen Teil kann sagen, dieses Jahr wird es also weder etwas mit den Anfängen einer kleinen Kaffeeplantage noch mit einem eigenen hochgezüchteten Weihnachtsbaum – zumindest mit einem in der Größe, dass man diesen mit Christbaumkugeln oder einer Lichterkette schmücken könnte. Aber wer weiß, wie sich die ersten zarten Sprossen von „Tann-Fred“ bis nächstes Jahr im Dezember entwickeln werden. Denn dieses Pracht-Exemplar „Tann-Sabrina“ habe ich letztes Jahr in noch kleinerer Größe gekauft und sie wächst und wächst und wächst… Geschmückt werden kann die Tann-Sabrina immerhin auch schon. Und da „kleinere Geschwister“ immer ein Vorbild brauchen, mache ich mir um den „lütten“ Tann-Fred für 2022 keine Sorgen.

Aber noch einmal zurück zu meinem Versuch, Kaffeepflanzen zu züchten. Ich bin hier leider kläglich gescheitert. Aber wusstet ihr, dass im Technischen Forschungszentrum in Finnland derzeit erstmalig ein Labor-Kaffee erzeugt wird? Richtig gelesen. Zum ersten Mal wird hier aus Pflanzenzellen von Kaffeepflanzen ein Kaffee per Bioreaktor entwickelt. In dem Bioreaktor entsteht dann eine Biomasse, die getrocknet wird und letztendlich als Kaffeepulver eingesetzt werden kann.
Klingt spannend, oder? Mehr dazu könnt ihr in diesem Artikel lesen.

Karina: Was soll ich sagen: so sehr wie ich mit meinen kleinen Spößlinge gesprochen haben, gehegt und gepflegt. Sie schwächeln. Wie bei Maraike, Vermutlich würde Pikieren helfen – und sie pfleglich umtopfen und ihnen einzeln mehr Platz zum Wachsen und dem Wurzelwerk zu geben. So kümmern sie auf jeden Fall etwas kläglich vor sich hin – und einen veritablen Erfolg bekommen ich, wie Maraike, dazu bis Weihnachten auch nicht mehr hin. Aber dennoch: Wir wollen den Erfolg der Tanne vor Kaffeebaum nicht schmälern: Denn hier herrscht wirklich Ebbe im Kaffeebohnen-Anzuchts-Top. Ach, wie sehne ich mich da nach Brasilien 2014 zurück, wo die kleinen Bohnen liebevoll gezüchtet wurden – und teilweise sogar auch dem Trocken-Patio aus den Ritzen des Betons sich den Weg ans Sonnenlicht zogen. Natürlich herrschte da nicht Dezember-Klima in Hamburg. Fair Point. Der Sieg geht also an die Tanne – und wenn es euch nach Kaffeeplantage suchtet – lest hier einfach weiter.

So schön hätte es werden können mit der Anzucht – so bleibt mir nur das Schwelgen in Farmerinnerungen aus Brasilien

Maraike: Ich pflege und hege meine zwei Tannen mit Wasser, Licht und Liebe und freue mich auf deren Wachstum in 2022. Und die Kaffeeplantage? Das überlasse ich den Profis. Bei Tchibo kann ich schließlich die große Auswahl an verschiedenen Kaffees und Aromen genießen – und mich einfach zurücklehnen.

Frohe Weihnachten und ein gesundes neues Jahr – mit Wachstum und Freude in allen Bereichen! :)

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Update vom 06. Dezember

Karina: Und dann kam der Schimmel so weiß daher… 

Ich sag es ja nur ungern, aber nach Kaffeeplantage sieht es auf meiner Fensterbank auch nicht gerade aus. Ganz im Gegenteil: Der Topf mit den Kaffeebohnen setzt schimmel an. Au weia. War es doch zu viel Wasser? Zu Luftfeucht? Die Kleesamen hatte ich bereits vor gut einer Woche dran gegeben, auch hier war anstelle von kleinen Spößlingen nichts zu sehen außer Erde die mordig wurde. So einfach scheint das Zuchtvorhaben nicht zu sein. Den Kleesatz habe ich bereits entsorgt, den Kaffeetopf “trocken gelegt” (er bekommt noch eine Gnadenchance vor Weihnachten) aber zum Glück ist meine Tannenprojekt kraftvoll dabei. Ich zähle 13 kleine grüne Kerlchen.

Maraike: Bald legen wir Maß an und machen einen Zwischenstand in Zentimenter!

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Update vom 29. November

Karina: Und jetzt geht es so richtig los! 

Es grünt so grün, oder wie heißt es so schön in einem sehr bekannten Weihnachtslied? Haben sich weitere dazu gesellen wollen nur eins: Nach oben in Richtung Licht. Und mein Pflanz-Ehrgeiz ist so richtig geweckt. Maraike, was machen deine Zöglinge?

Maraike: Kein Kaffee zu Weihnachten…?

Ein Albtraum würde für mich als Kaffeejunkie wahr werden. Aber es sieht ganz danach aus, dass ich mir den Weihnachtswunsch einer eigenen kleinen Kaffeeplantage oder zumindest den Grundstein dafür, in diesem Jahr nicht erfüllen werde. Seht selbst: trockene Erde, und kein aufblühendes Kaffeepflänzchen weit und breit im Topf zu sehen.
Schade! Aber zum Glück bin weder ich noch ihr auf meine Kaffeepflanze angewiesen, um leckeren Kaffee genießen zu können. Dafür gibt’s ja schließlich Tchibo. Hier gibt’s gerade passenderweise oder sagen wir, als Trost meiner missglückten Bohnenernte, zwei neue Besonderheiten für die Tasse zu entdecken.

Unsere Rarität des Jahres „Panama Geisha“ ist frisch eingetroffen und lockt mit einem Geschmacksprofil, das an Marzipan, Honigmelone und Aprikose erinnert. Außerdem ist die neue Qbo Ernte da, mit vier unterschiedlichen Röstungen unserer Qbo Premium Coffee Beans. Die Rainforest Alliance zertifizierten Bohnen stammen dieses Mal aus Costa Rica von der Kooperative Coopedota und passen mit ihrer süßen Note perfekt in die Adventszeit.

Das Fazit des neuen Anzucht-Challenge-Updates: Zum Glück gibt es aromatischen Kaffee auch ohne meinen grünen Daumen. Weihnachten ist gerettet!

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Update vom 26. November

Maraike: Ein vorzeitiger Sieg? Von wegen!

Am Anfang der Woche sah ich bei Karina ein leicht triumphierendes Lächeln in ihrem Gesicht, als sie hörte, dass ich ohne meinen "Tannen-Topf" für ca. 10 Tage in die Heimat gefahren bin. Da dachte sie sich doch glatt, dass der Sieg ihr nun gehören würde. Aber nein, schon am Montag versicherte ich ihr, dass das schon gut gehen würde - mit meiner Vorab-Pflege und den Stoßgebeten, dass ich bei meiner Rückkehr nach Hamburg bitte keine "verdorrte Erde" vorfinden werde. Und nein, siehe da, zum ersten Mal sprießen kleine Tannensamen hervor. Klein, aber fein - bis zum Heiligabend ist aber ja auch noch ein bisschen Zeit. Apropos verdorrte Erde: Meine Kaffeesamen hingegen schlafen anscheinend noch. Hier tut sich bisher nichts...

Karina: Es sprießt der Spross!

Noch eine Woche weiter voll November grau, Herbststurm und dem Rest der bunten Blätter, die sich von den Bäumen verabschieden. Damit für Baumnachwuchs gesorgt ist, wird mein kleiner Sprößling jeden Tag begutachtet. Und er macht sich! Zumindest schiesst er gen Licht und hat einen ordentlichen Satz in der Länge gemacht, schaut selbst. Zudem haben sich zu ihm noch zwei weitere zarte Grünspitzen gesellt, so dass nun ein fröhliches “um die Wette-wachsen" auch im eigenen Topf beginnen kann. Bevor in einigen Wochen also pikiert werden kann und sich der stärkste Sproß durchsetzt, darf im Team gewachsen werden. 

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Update vom 17. November

Karina: Da wächst schon was!

Zugegeben: nach einer Woche warten hatte ich so gut wie keine Hoffnung - große schon gar nicht. Denn es ist November, nicht die ideale Anzuchtzeit möchte ich meinen. Draußen graut der November nass kalt vor sich hin. Und ich besprühe meine Erdtöpfchen täglich seit einer Woche mit einem Hauch Wasser. Umso überraschter bin ich heute in die Woche gestartet: Tatsächliche keimen sich aus dem Porzellan-Tannenbaum-Topf von Tchibo zwei Sprößlinge hervor.

Damit hatte ich nicht gerechnet. Denn ich hätte alles darauf verwettet, dass der einfache Klee im Tontopf vorne liegen würde und als erstes sein Köpfchen hervorwagt. Aber nichts da – gewonnen hat das schnell-sprieß-Rennen bei mir eindeutig die Tanne. Darauf einen Kaffee – mit Mohn-Streusel und Espresso aus Ruanda von unseren Qbo Beans als Belohnung! 

Und wächst was bei dir, Maraike? 

Maraike: … wie ihr seht, seht ihr nichts

Das Motto des bisherigen Status meiner kleinen Anzucht-Pflanzen. Gut, es wurde die Tage jetzt auch immer kälter, aber dafür eher wärmer in meiner Wohnung und auch der nötige Sonnenschein, aka helle Platz, war eigentlich bis zum Wochenende bedient. Aber, ich sag mal so, „gut Ding will Weile haben“, also muss ich mich wohl noch ein wenig gedulden, bis meine Tanne anfängt zu wachsen und ich Kaffeebohnen von der künftigen Kaffeeplantage ernten kann.

Aber seht mal her, eine Freundin von mir hat das Anzucht-Set von Tchibo ebenfalls und bei ihr sind schon erste Ergebnisse zu sehen. Ihr Geheimtyp: Gut zureden, regelmäßig wässern, aber nicht zu viel und an einen hellen Ort stellen. Komisch, eigentlich alles das, was ich bisher auch gemacht habe. Der einzige Unterschied ist vielleicht, dass ich mich nicht, so wie sie, wohnhaft im Speckgürtel von Hamburg befinde. Die „Landluft“ wirkt vielleicht als natürliches Wachstumsmittel. Ich werde das weiter beobachten…

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Startbeitrag

Sich selbst etwas zu Weihnachten schenken – warum nicht? Schließlich ist man sich selbst am nächsten, oder? Karina und ich wollten mal etwas größer denken…
Womit wir uns dieses Jahr eine DIY-Freude bereiten wollen? Kaffeeplantage und Weihnachtsbaum, und zwar selbstgezüchtet.
Mit dem Start der diesjährigen Tchibo Weihnachtskollektionen gibt es nämlich ein Weihnachtsbaum-Anzucht-Set zu kaufen. Einen eigenen Weihnachtsbaum – gesät, gepflegt und aufwachsen sehen, das müssen Karina und ich einfach probieren. Und ganz nebenbei machen wir eine kleine Challenge daraus: Beim wem keimt es als erstes, keimt es überhaupt? Und vor allem, welches „Bäumchen“ wird kurz vor Heiligabend das Größere sein?

Nach ca. drei Wochen soll es zur Keimung kommen, nach ca. drei bis vier Jahren soll der kleine Weihnachtsbaum eine Wuchshöhe von ca. fünf Metern erreichen. Wir sind gespannt, was sich in den nächsten drei Wochen entwickeln wird. Ein wenig Zeit haben wir noch, neben einem kleinen Weihnachtsbaum versuche ich mich, als Kaffeejunkie, auch an den Anfängen einer kleinen Kaffeeplantage. Vielleicht etwas übertrieben gesagt, aber den Grundstein dafür legen ein paar kleine Samen der „coffea arabica“, die ich ebenfalls säen werde.

Es geht los…

Das Einsäen beider Samen ist easy – das find ich gut, denn so oder so ist mein grüner Daumen eher rudimentär vorhanden und wenn das Einsäen schon kompliziert wäre, dann sehe ich eher schwarz als grün für mein Weihnachtsbäumchen und die Kaffeepflanze. Töpfchen mit Erde befüllen, Saatgut reinlegen, mit weiterer Erde bedecken, etwas angießen und an einen warmen, sonnigen Ort (übrigens, eine weitere Challenge innerhalb der Challenge, wenn man in Hamburg wohnt) stellen.
Das wars jetzt fürs Erste, nun heißt es abwarten…

… möge das Wachsen beginnen!

In kleinen Team-Wettbewerben sind wir bekanntermaßen ja erfahren: Back-Challenge. Und da kommt die Gelegenheit kurz vor Weihnachten eine Wachstums-Challenge zu starten, doch genau richtig. Neben Plätzchen backen, Adventskalender befüllen, dieses Mal eine ganz neue Aufgabe für die, ansonsten nicht so grüne, Jahreszeit. Ich trete an, wie Maraike mit den Tannensamen im Porzellanbecher, den Kaffeebohnen aus unserem kleinen Anzucht-Set und einem kleinen Klee-Töpfchen.

Dann wollen wir doch mal sehen was oder wer hier am schnellsten wächst. Auch bei uns werden die Erde Tabletten am Anfang sachte und löffelchenweise mit warmem Wasser beträufelt, die Erde mit dem Stab des Löffel-Rückens aufgelockert und die Samen liebevoll hineingesetzt. Dann noch ein wenig mit Substrat bedecken. Und mit selbst gemachtem Pflanz-Wasser aus einer Sprühflasche, die wir aus der Küche umfunktionieren, besprühen. Und wir werden sehen in einer Woche: wächst da schon was?

Unsere wöchentlichen Updates erscheinen von nun an immer oben am Beitragsanfang. Anfang und Ende sind an der roten Trennlinie erkennbar