Tchibo verzichtet auf Plastikverpackungen

Hamburg, - Wie verpackt man T-Shirts, Schlafanzüge oder Hosen für den Verkauf möglichst plastikfrei? Wie verpackt man sie so, dass sie gleichzeitig für den Transport geschützt sind und Kunden alle wichtigen Informationen auf dem Produkt finden? Unsere Verpackungsexperten haben für diese Herausforderung eine innovative Lösung kreiert.

  • Einsparung von 30 Millionen Kunststoffhüllen in Shops
  • Einsparung von 60 Millionen Schutzbeuteln für Transport
  • Patent für Verpackungslösung aus Papier

Hamburg, 27. April 2020 - Wie verpackt man T-Shirts, Schlafanzüge oder Hosen für den Verkauf möglichst plastikfrei? Wie verpackt man sie so, dass sie gleichzeitig für den Transport geschützt sind, dabei kaum Verpackungsmaterial benötigen und Kunden dennoch alle wichtigen Informationen (Größe, Material, Siegel, Waschanleitung) auf dem Produkt finden? Gleichzeitig besteht die Herausforderung, dass die Produkte sowohl in der Filiale, als auch im Supermarkregal präsentabel aussehen müssen.

Diese Aufgabe ist den hauseigenen Verpackungsexperten nach einem guten Dutzend Versuchen (und jahrelangem Tüfteln) endlich gelungen: eine vorgefertigte Pappbanderole wird von unten um die Textilien gefaltet, ein Pappeinleger in Bügelform dient der Stabilisation.


Einzig die Aufhängung, die das Konstrukt zusammenhält, ist noch aus recyceltem Plastik; soll aber bis Ende des Jahres durch eine Altpapier-Lösung ersetzt werden.

Die neue (fast) plastikfreie Verpackung ist ein bisher weltweit einmaliges Konzept, dass bereits zum Patent angemeldet ist. Ab sofort wird es in den Filialen, in den Supermarktdepots und im Online Shop keine Plastikverpackungen* für neue Textilien mehr geben. Das Sparpotenzial ist gigantisch: 30 Millionen Plastikverpackungen pro Jahr, dazu kommen noch weitere 60 Millionen Transportverpackungen, die in diesem Zusammenhang ebenfalls eingespart werden. Auch Küchenutensilien, Spielsachen, Gartengeräte melden plastikfreie Verpackungen: Anfang des Jahres hat Tchibo bereits fast sämtliche sogenannte Hartwaren von den Plastikverpackungen befreit.

Ein Meilenstein zum Ressourcensparen

Für Tchibo ist die neue Plastikfreiheit ein Meilenstein auf dem Weg zu einer 100 % nachhaltigen Geschäftstätigkeit. Fünf Jahre nach dem ersten Konzept zur Vermeidung von Plastikmüll ist dem Hamburger Unternehmen jetzt ein entscheidender Schritt gelungen, um wertvolle Ressourcen zu sparen.

Das Ziel: Mehr Recycling, weniger Ressourcenverbrauch

2016: Recycelbare Kaffeekapseln
2017: Vergünstigte Mehrweg-Becher und Mehrweg-Taschen
2018: Erste recycelte Kleidung aus Fischernetzen, PET-Flaschen und Textilabfällen
2018: Launch Tchibo Share zur Vermietung von Kinderkleidung
2020: Plastikfreie Non-Food-Verpackungen


*Ausnahme: Schmuck & Produkte mit empfindlichen Oberflächen

 

Hier finden Sie die Presseinformation als PDF zum Download.

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Weitere Informationen für Journalisten:

Sandra Coy, Tchibo GmbH, Sprecherin Unternehmensverantwortung & Qualität
Telefon: +49 40 6387-2818
E-Mail: sandra.coy@tchibo.de


Über Tchibo
Tchibo steht für ein einzigartiges Geschäftsmodell. In acht Ländern betreibt Tchibo rund 900 Shops, über 24.300 Depots im Einzelhandel sowie nationale Online-Shops. Über dieses Multichannel-Vertriebssystem bietet das Unternehmen neben Kaffee und den Einzelportionssystemen Cafissimo und Qbo die wöchentlich wechselnden Non Food Sortimente und Dienstleistungen, wie Reisen oder Mobilfunk, an. Tchibo erzielte 2019 mit international rund 11.450 Mitarbeitern 3,12 Milliarden Euro Umsatz. Tchibo ist Röstkaffee-Marktführer in Deutschland, Österreich, Tschechien und Ungarn und gehört zu den führenden E-Commerce-Firmen in Europa.

Für seine nachhaltige Geschäftspolitik wurde das 1949 in Hamburg gegründete Familienunternehmen mehrfach ausgezeichnet: 2012 mit dem Preis für Unternehmensethik und dem Umweltpreis Logistik sowie 2013 mit den CSR-Preisen der Bundesregierung und der EU. 2016 wurde Tchibo als nachhaltigstes Großunternehmen Deutschlands ausgezeichnet.