Über 40 Millionen T-Shirts, Schlafanzüge und Bettlaken mit Bio-Baumwolle hat Tchibo für das Verkaufsjahr 2016 produziert. Mit dieser Größenordnung wurde das Hamburger Handelshaus – zum dritten Mal in Folge – als drittgrößter Anbieter von Bio-Baumwolle weltweit eingestuft. So das Ergebnis des „2017 Preferred Fiber & Materials Market Report“ der gemeinnützigen Organisation Textile Exchange. Zu einem ähnlich positiven Ergebnis kommt das Sustainable Cotton Ranking von WWF, Solidaridad und Pesticide Action Network. Hier belegt Tchibo sogar Platz 2 unter den 75 größten Baumwolle verarbeitenden Unternehmen – ebenfalls weltweit.

Ein Ziel der genannten Non Profit Organisationen und ihrer Rankings ist es, Anbau und Nachfrage ökologisch angebauter Baumwolle zu erhöhen. Das ist kein leichtes Ziel, denn weltweit ist der Anbau von Bio-Baumwolle sogar rückläufig.

Knapp 30 Milliarden Liter weniger Wassereinsatz

Üblicherweise ist der Anbau von Baumwolle sehr ressourcenintensiv und besonders im Bereich des konventionellen Anbaus häufig weder umwelt- noch sozialverträglich. Darum ist für Tchibo die Beschaffung von Baumwolle aus nachhaltigen Quellen alternativlos.

Zur Veranschaulichung hier ein paar Zahlen:

  • Die von Tchibo verwendete nachhaltige Baumwolle in 2016 entspricht einer Anbaufläche von 55.000 Fußballfeldern.

  • Gegenüber dem konventionellen Anbau konnten knapp 30 Milliarden Liter Wasser eingespart werden – damit hätte man 11.500 Olympia-Schwimmbecken füllen können.

  • Gespart wurde auch an Pestiziden: nämlich 3,5 Millionen Kilogramm chemischer Pestizide – das entspricht einer Menge von 24.000 Fässern Rohöl.

Bio-Baumwolle ist mit 0,4% nur sehr eingeschränkt am Weltmarkt verfügbar

80 % aller Tchibo Baumwoll-Textilien stammen aus nachhaltigem Anbau, bis 2020 sollen es 100% sein. Das ist eine Herausforderung, erklärt Nanda Bergstein, Head of Vendor Relations and Sustainability Non Food. „Nachhaltige Baumwolle ist weiterhin am Markt nur eingeschränkt verfügbar. Wir bemühen uns daher, den nachhaltigen Anbau vor Ort zu fördern und die Nachfrage gleichzeitig weiter zu stärken. Zusätzlich gibt es jedoch im nachhaltigen Baumwollsektor allgemein - aber auch im speziellen im Bio-Baumwollbereich - verschiedene Herausforderungen, an denen wir als Sektor gemeinsam arbeiten müssen.“

Tatsächlichist der Anteil an Bio-Baumwolle beim weltweiten Baumwollanbau weiterhin sehr gering, während die Nachfrage stetig wächst. Fehlendes Know-How, mangelnde Saatgutverfügbarkeit oder weiterhin nicht ausreichende Transparenz können Ursachen sein. Zudem sind Initiativen und Projekte im Sektor bislang wenig miteinander vernetzt. Damit sich dies ändert, engagiert sich Tchibo bei der Multi-Stakeholder Initiative Organic Cotton Accelerator (OCA), an der neben Nichtregierungsorganisationen auch große namhafte Bekleidungsunternehmen teilnehmen. Das Ziel: Gemeinschaftlich einen weltweit prosperierenden nachhaltigen Baumwoll-Sektor aufzubauen. Denn von diesem profitieren alle, vom Farmer bis zum Verbraucher.

80 % aller Tchibo Baumwoll-Textilien stammen aus nachhaltigem Anbau

Der größte Anteil der von Tchibo verwendeten Baumwolle stammt aus kontrolliert biologischer Landwirtschaft und ist nach dem Organic Content Standard zertifiziert. Als Mitglied der gemeinnützigen Organisation Textile Exchange, die den Anbau und Absatz von Bio-Baumwolle weltweit fördert, nutzt Tchibo hierbei den Organic Content Standard (OCS). Seit 2015 wird auch das Angebot von GOTS-zertifizierten Bio-Baumwoll-Textilien kontinuierlich ausgeweitet. Zudem unterstützt das Hamburger Handelshaus die Initiative Cotton made in Africa (CmiA) der Aid by Trade Foundation, in dem es Cotton made in Africa Baumwolle abnimmt und sich an Bildungsprojekten beteiligt.

Über die Kooperation mit internationalen Organisationen hinaus baut Tchibo auch eigene Partnerschaften zu nachhaltigen Baumwollprojekten auf und schafft damit mehr Transparenz in der Lieferkette, wie mit dem Appachi-Eco-Logic-Project in Südindien.


Tchibo ist auch bei den Zellulosefasern unter den Top Ten

Im Bereich der zellulosebasierten Fasern wie Viskose oder Lyocell achtet Tchibo ebenfalls auf den Einsatz von Fasern aus nachhaltigeren Quellen und schafft es damit international auf Platz 5 im „2017 Preferred Fiber & Materials Market Report“. 70% der von Tchibo verwendeten Zellulosefasern wurden 2016 aus nachhaltiger Forstwirtschaft gewonnen.


Alle Informationen im Überblick:

10 Fakten zum Thema Bio-Baumwolle finden Sie hier.


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