Kahawa Skuli: Dieser Kaffee macht Schule – und warum das so wichtig ist
Er ist wieder da: Kahawa Skuli, unser Projektkaffee aus den Schulen! Bereits zum vierten Mal können wir diesen limitierten Spezialitätenkaffee anbieten, den Jungfarmerinnen und -farmer aus Tansania angebaut haben. Der fruchtige Arabica mit Noten von Brombeere und dunkler Schokolade ist nicht nur ein außergewöhnlicher Genuss, sondern das Projekt ist auch inspirierend für uns als Kaffeegenießerinnen und -genießer. Warum?
Der Kahawa Skuli wird von mittlerweile über 1.200 Jungfarmerinnen und -farmern angebaut. Sie lernen an sieben Schulen in sogenannten Coffee Clubs alles über umweltschonenden und produktiven Kaffeeanbau. Dabei geht es um Themen wie Bodengesundheit, Wassermanagement, Pflanzenschutz, Ernte, aber auch Vermarktung. Von der Theorie geht es dann schnell in die Praxis: Auf schuleigenen Flächen und auf den Familienfarmen können die Jungfarmerinnen und -farmer das Gelernte direkt anwenden. „Seit 2017 engagieren wir uns vor Ort in den Regionen Mbeya und Songwe im Süden des Landes für dieses Zukunftsprojekt – gemeinsam mit unserem Partner City Coffee Ltd.“, berichtet Nachhaltigkeitsmanagerin Aida. Und ergänzt: „Uns freut es besonders, dass viele ehemalige Schülerinnen und Schüler im Kaffeeanbau eine Perspektive sehen und somit weiter aktiv Kaffee anbauen wollen. Wir haben daher auch ein Graduate Programm aufgelegt. Damit ermöglichen wir zehn Jugendlichen nach der Schule ein einjähriges Praktikum. Für sie stehen dann Themen wie die Weiterverarbeitung der Kaffeebohnen, Buchhaltung, Computer-Training und Betriebsführung im Vordergrund. Zusätzlich nehmen weitere zehn Erwachsene aus den Kaffeekooperativen an dieser Schulungsmaßnahme vor Ort teil.“
Projekt für die Kaffeezukunft
Dieses Projekt ist eines von vielen, bei denen wir die Unterstützung für Kaffeefarmerinnen und -farmer vor Ort in den Fokus stellen: „Aktuell arbeiten wir mit 22.000 Farmen rund um den Kaffeegürtel zusammen, das ist Teil unseres Programms Coffee2Stay. Wie unsere Kundinnen und Kunden möchten auch wir morgen noch hochwertigen Kaffee genießen – und dafür handeln wir bereits heute aktiv. Denn Klimawandel, Ernteausfälle und steigende Kosten bedrohen den Kaffeeanbau. Unser Ziel ist es, bis 2027 unseren gesamten Rohkaffee verantwortungsvoll einzukaufen. Dafür setzen wir uns für die Anpassung der Anbaumethoden, bessere Produktivität und Qualität und daher auch für verbesserte Einkommen der Kaffeefarmerinnen und -farmer ein“, so Aida.
Vom Schulfach zum Kaffee
Mit dem Schulprojekt in Tansania unterstützen wir besonders die Zukunft des Kaffees, nämlich die nächste Generation Kaffeefarmerinnen und -farmer – und ermöglichen ihnen, sich im Kaffeeanbau ein Standbein aufzubauen. „Es sind nicht nur mehr Jungfarmerinnen und -farmer im Programm, in diesem Jahr war der Anbau auch so erfolgreich, dass die Ernte um rund 60 Prozent höher war“, freut sich Katharina, die für das Marketing des Kahawa Skuli zuständig ist. Und: „Wir können die identische Rezeptur anbieten, was besonders diejenigen freuen wird, die jedes Jahr auf diesen besonderen Kaffee warten. Das Geschmacksprofil funktioniert sowohl als Filterkaffee, als auch als Caffè Crema im Vollautomaten.“
Bohnen mit Benefit
Womit wir bei euch wären: unseren Kundinnen und Kunden. Ihr könnt den tollen Kaffee jetzt genießen: Unseren Kahawa Skuli, den brombeerig-schokoladigen Spezialitätenkaffee gibt es ab dem 26. Mai in den Filialen und online für ca. 13,90 Euro pro 500 g ganze Bohne. Wie immer nur, solange der Vorrat reicht!
Mehr zum Schulprojekt, dem Kaffee und dem Tchibo Kaffeeprogramm unter tchibo.de/nachhaltige-kaffees und www.tchibo.de/kahawa-skuli.
Ein lesenswertes Magazin rund um Kaffeeanbau und mehr hier.
Gibt es morgen noch Kaffee?
Um diese Frage zu diskutieren, kamen am 14.04.2026 in Berlin Akteure aus Politik, Wirtschaft, Zivilgesellschaft, Wissenschaft, Verbraucherschutz und Medien zu der von Tchibo initiierten Dialogveranstaltung KLARTEXT zusammen.
Und darum ging es: Klimawandel, Ernteausfälle, volatile Märkte und steigende Kosten verändern gerade ein System, das lange als selbstverständlich galt. Um morgen noch Kaffee genießen zu können, muss heute gehandelt werden: Neue resiliente Pflanzen brauchen Jahre, Farmen müssen umgebaut werden, neues Wissen angeeignet werden uvm. Vor allem muss aber die wirtschaftliche Grundlage dafür geschaffen werden, dass sich der Umbau und der weitere Anbau für die Kaffeefarmer*innen lohnt.
Hier setzt Tchibo an – mit dem Programm Coffee2Stay. Bis 2027 soll der gesamte Rohkaffee verantwortungsvoll eingekauft werden. Dafür arbeiten wir mit 22.000 Farmen zusammen und setzen auf konkrete Wirkung vor Ort. Das Kaffeeprogramm wurde vor zwei Jahren gestartet, aktuell stammen rund 27 Prozent des Rohkaffees aus verantwortungsvollem Einkauf, bis Ende 2026 sollen es 40 Prozent sein, bis 2027 dann 100 Prozent.
Zum Weiterlesen:
#139 Gibt es morgen noch Kaffee? Live vom KLARTEXT-Event in Berlin - Tchibo